f Marinesperrzeugamt II ~ Heimatforschung im Landkreis Celle

Sonntag, 12. Oktober 2014

Marinesperrzeugamt II

Dem Marinesperrzeugamt Starkshorn hatte ich mich bereits einmal ausführlich gewidmet. Weitere Informationen dazu finden sich hier: Marinesperrzeugamt Starkshorn (Klick). 

Nun habe ich vor Ort kürzlich einen, mir bisher nicht bekannten Bunker gefunden, der sogar noch eine "echte" Holztür hat. Das war Anlass genug noch einmal ein paar schöne Bilder in den Blog aufzunehmen.

Wer es bislang nicht wusste - im Marinesperrzeugamt wurden einst Seeminen und Torpedos gefertigt. Zu Kriegsende nutzten die Briten das Gelände als Sprengplatz. Das kann an unter anderem hier nachlesen: Marinesperrzeugamt Starkshorn (Klick). 

Bild: erhaltender Bunker, Marinesperrzeugamt. Quelle: Hendrik Altmann. 


Als die Briten das Gelände nach Kriegsende übernahmen, wurden die Munitionskammern der Bunker mit eingesammelter Munition gefüllt und gesprengt. Der nun entdeckte Bunker scheint diesem Schicksal entgangen zu sein. 

Bild: erhaltender Bunker, Marinesperrzeugamt. Quelle: Hendrik Altmann. 


Sogar die Tür scheint im Original erhalten geblieben zu sein. Es ist etwas verwunderlich, dass dort Holztüren verbaut wurden. 

Bild: erhaltender Bunker, Marinesperrzeugamt. Quelle: Hendrik Altmann. 


Wenn man sich etwas dünn macht, kann man einen kurzen Blick in den Bunker werfen. Das Guckloch an der Tür kann ich mir im Grunde genommen nur zur Belüftung erklären. 

Im Innern befinden sich einige alte Metallteile - nichts Besonderes und schon gar nichts, was man haben möchte. Die Wände sind erstaunlich gut erhalten. Das liegt unter anderem an einem ausgeklügelten Belüftungssystem. Diese Bunker besaßen eine Art Schornstein für die Frischluftzufuhr.  

Die Kammer ist recht klein. Hier wurden mit Sicherheit nur Infanteriemunition - allerhöchstens Handgranaten gelagert.

Bild: erhaltender Bunker, Marinesperrzeugamt. Quelle: Hendrik Altmann. 


Ein paar Meter weiter befindet sich ein weiterer Bunker. Dieser scheint auf den ersten Blick noch gut erhalten zu sein. Allerdings zeigen sich hier ebenfalls Spuren der Sprengung - die Rückseite fehlt komplett. 

Bild: erhaltender Bunker, Marinesperrzeugamt. Quelle: Hendrik Altmann. 


Wer mehr zum Marinesperrzeugamt erfahren möchte, sollte einfach mal einen Blick in den Hauptartikel werfen. 

Dieser ist über folgenden Link erreichbar: 



Beste Grüße, 

Hendrik 


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