f Der alte Exerzierplatz bei Lachendorf, Das Artillerie-Lager bei Wienhausen ~ Heimatforschung im Landkreis Celle

Donnerstag, 14. Februar 2019

Der alte Exerzierplatz bei Lachendorf, Das Artillerie-Lager bei Wienhausen


Je weiter man in der Geschichte zurückblickt, desto spärlicher sind die verfügbaren Informationen. Es zeigt sich, dass bereits einige Ereignisse der letzten 170 Jahre fast vollständig in Vergessenheit geraten sind. So weiß heute kaum noch jemand von dem alten Exerzierplatz bei Lachendorf - das große Manöver des Jahres 1855 ist heute vermutlich niemandem mehr ein Begriff. 

Östlich der Stadt Celle, zwischen dem Osterbruch, Lachendorf und Oppershausen erstreckte sich früher die ausgedehnte Allerheide. Hier gab es einst einen alten Exerzierplatz. Welche Funktion diese Anlage besaß, wie sie genutzt wurde und sonstige Details zu ihrer historischen Bedeutung waren allerdings bis heute nicht bekannt - bisher konnte nicht einmal eingegrenzt werden, wann der Exerzierplatz überhaupt existierte.

Die verfügbaren Quellen erweisen sich in diesem Zusammenhang leider nicht als eindeutig. Weltzien schreibt, dass in den 1870er Jahren ein Exerzierplatz für das 77. Infanterieregiment auf der Allerheide angelegt worden war.[1] Dem steht jedoch entgegen, dass bereits die Verkoppelungskarte von der Allerheide aus dem Jahr 1850 den „Exerzierplatz der königlichen Militärverwaltung“ zeigt.[2]




[1] Wetzien, Celler Geschichte, 1926, S. 182.
[2] Michaal, Karte von der Allerheide, 1850.

Bild: Verkoppelungskarte mit dem alten Exerzierplatz. Quelle: Michaal, Karte von der Allerheide, 1850. 

Hauptmann Schwertfeger, seinerzeit Lehrer an der Kriegsschule in Hannover, berichtete „die Kriegserklärung des Jahres 1866 fand die Cambridge Dragoner am 14. Juni auf der Allerheide mit der Abhaltung von Regimentsexerzitien.“[1] Verlässliche Quellen, wie Cassel erwähnen den Übungsplatz leider überhaupt nicht.[2] Anhand der Quellenlage entsteht der Eindruck, dass auf dem Übungsplatz nur ein mäßiger Übungsbetrieb stattgefunden habe. Diese Annahme geht jedoch fehl – wie aktuelle Recherchen belegen.




[1] Schwertfeger, in: Zeitschrift des historischen Vereins für Niedersachsen, Jg. 1905, S. 31-59, S. 46.
[2] Cassel, Geschichte der Stadt Celle, 1930.

Bild: Soldat vom 2. Infanterie-Regiment im Exerzieranzug. Quelle: F. Schirmer, Celler Soldatenbuch. 

Vom 24. August bis zum 25. September 1855 wurde bei Wienhausen ein großes Manöver abgehalten – es kam zu einer Konzentrierung sechs mobiler Batterien der hannoverschen Artillerie.[1] Wie bereits an anderen Manöverorten geschehen, so wurden auch beim Artillerielager bei Wienhausen entsprechende Standlager errichtet. Auf- und Abbau sowie die laufende Versorgung unterlagen dabei einer detaillierten Planung.[2] Die Truppen wurden dabei in fünf „Cantonnements“, d.h. Quartieren untergebracht.[3] 

Bild: Übungsplan des Artillerielagers bei Wienhausen. Quelle: NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.

Das erste Cantonnement bildete das Stabsquartier bei Wienhausen und Oppershausen. Das zweite Cantonnement lag in den Orten Gockenholz, Beedenbostel und Jarnsen. Das dritte Cantonnement war in den Orten Lachendorf und Ahnsbeck eingerichtet. 

Die Orte Bockelskamp, Flackenhorst, Groß- und Klein Eicklingen, Seelhope und Wathlingen beherbergten das vierte Cantonnement. Das fünfte Cantonnement wurde in den Orten Offensen, Schwachhausen, Sandlingen und Schepelse bezogen. 

Eine detaillierte Übersicht zum Manöver liefert der zugehörige Übungsplan.




[1] Trolp, Die Militärseelsorge in der hannoverschen Armee, S. 92; NLA HA Hann. 91 Tschirnitz I Acc. 183/95 Nr. 122.
[2] Gebhardt, Militärwesen, Wirtschaft und Verkehr in der Mitte des Kurfürstentums Hannover 1692-1866, S. 39.
[3] NLA HA Hann. 91 Tschirnitz I Acc. 183/95 Nr. 122.

Bild: Übungsplan des Artillerielagers bei Wienhausen. Quelle: NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.

Im Umfang der abgehaltenen Manöver wurde grundsätzlich zwischen Brigade- und Abteilungs-Exercice unterschieden. Unter der Brigade-Exercice war zu verstehen, dass alle sechs Batterien vereinigt und mit der Bedienungsmannschaft zum Manöver ausrückten. Die Abteilungs-Exercice meinte dagegen, dass die Batterien in kleineren Abteilungen – sei es mit oder ohne den Bedienungsmannschaften – exerzierten.[1]

Zunächst befanden sich die Batterien am 24. August 1855 auf dem Marsch, bzw. rückten in die vorbereiteten Lager und Quartiere ein. Dieser Vorgang sollte planmäßig bis zum 26. August 1855 abgeschlossen sein, wobei dieser Tag als Ruhetag eingeplant wurde.[2] Bis zum 03. September 1855 erfolgten lediglich Ausbesserungsarbeiten am Material sowie abteilungsweise Exerzierübungen. 

Nach einem Truppengottesdienst am Sonntag, den 2. September 1855, fanden bereits am darauf folgenden Tag Schießübungen mit 12 Pfünder-Belagerungskanonen, 24 Pfünder-Belagerungskanonen sowie mit 8 Zölligen-Mortieren, d.h. Mörsern, statt.[3] Im Wechsel erfolgten die Schießübungen an den Folgetagen von jeweils drei Batterien. 

Die verbleibenden drei Batterien hielten während der Schießübungen Abteilungs-Exercicien ab. Mit zwei Tagen Abstand erfolgten größer angelegte Brigade-Exercice, also Exerzierübungen aller sechs Batterien gemeinsam. 

Bild: Plan des Artillerielagers bei Wienhausen. Quelle: NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.

Während der Übungen wurde den Truppen allerdings auch königlicher Besuch zu Teil. Anfang September 1855 enthielt die Leipziger Zeitung hierzu die folgende Nachricht: 

„Nach Mitteilungen (...) wird die Rückkehr der königlichen Familie aus dem Seebade Norderney zwischen dem 15. und 18. Bestimmt erfolgen. Von hier aus wird von dem Könige auf kürzere Zeit das Artillerielager bei Wienhausen in der Nähe von Celle und in Celle selbst besucht werden. Der auf den 21. fallende Geburtstag des Kronprinzen wird in der Residenzstadt gefeiert werden.“[4]



[1] NLA HA Hann. 91 Tschirnitz I Acc. 183/95 Nr. 122.
[2] NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.
[3] NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.
[4] Leipziger Zeitung, 03.09.1855.

Bild: Besuch des Königs im Artillerielager bei Wienhausen. Quelle: Leipziger Zeitung, 03.09.1855.

Inwiefern der Besuch Georgs V., König von Hannover und 2. Herzog von Cumberland und Teviotdale im Rahmen des Artillerielagers eingeplant war, lässt sich aus heutiger Sicht nicht mit Bestimmtheit sagen. 

Bemerkenswert ist jedoch, dass der Ablaufplan ab dem 21. September 1855 mit handschriftlichen Einträgen korrigiert wurde. Zumal die Abweichungen recht exakt mit dem königlichen Besuch zusammenfielen, liegt der Schluss nahe, dass der Besuch Georg V. nicht langfristig angemeldet bzw. eingeplant war. 

Für das Artillerielager wurde ein zentraler Lagerplatz unmittelbar nördlich der Aller bei Oppershausen eingerichtet.[1] Der Lagerplatz befand sich im Süden der Allerheide und des alten Exerzierplatzes bei Lachendorf. Das Gelände, das sich unmittelbar südlich des heutigen Segelflugplatzes befindet, ist heute bewaldet – Spuren des ehemaligen Lagerplatzes sind nicht ohne Weiteres erkennbar.



[1] Croquis von der Allerheide zur Artillerie Concentrierung 1855, in: NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.

Bild: Plan des Artillerielagers bei Wienhausen. Quelle: NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.

Die Manöver wurden überwiegend auf der Allerheide zwischen Oppershausen und Lachendorf abgehalten. Hier gab es bereits einen eingerichteten Exerzierplatz, der über einen Brunnenschacht zur Versorgung der Pferde verfügte.[1] Der gemauerte Brunnen und war im bis zum Bau des Radwegs von Lachendorf nach Oppershausen im Gelände noch zu sehen.




[1] Karte des Exerzierplatzes, in: NLA HA Hann. 91 Tschirnitz I Acc. 183/95 Nr. 122.

Bild: Plan des Artillerielagers bei Wienhausen. Quelle: NLA HA Hann. 91 Cordemann II Nr. 7.

Mit einer Fläche von nur ca. 63 Ha und einer Länge von knapp 1.000 m war der alte Exerzierplatz nicht besonders groß – er reichte für die Schießübungen der Artillerie daher nicht aus. Die Flugbahnen der Geschosse reichten über den kleinen Exerzierplatz hinaus und mussten überwacht werden. 

Die entsprechenden Instruktionen zu den Schießübungen und zur Beaufsichtigung der Schusslinien geben näheren Aufschluss über den Ablauf der Manöver im September 1855 - über den Ablauf der Schießübungen war detailliert Protokoll zu führen.[1] Zur Beaufsichtigung der Schusslinien wurden ein Wachtmeister, sechs Dragoner des Herzog von Cambridge Dragoner Regiments und drei Landgendarmen eingesetzt. 

Hinzu kamen be- und unberittene und Einheiten, ein Kommando von vier Unteroffizieren, 40 Kanonieren sowie weitere Mannschaften, die u.a. für Flaggensignale zuständig waren. Die Schusslinien führten in östliche Richtung auf Ahnsbeck zu und wurden durch entsprechende Posten begrenzt, die per Flaggen Signale wie „Achtung“, „zum Feuern“, „zum Aufhören des Feuerns“ oder „Halt“ gaben.[2]



[1] Instruktion, in: NLA HA Hann. 91 Tschirnitz I Acc. 183/95 Nr. 122.
[2] Instruktion, in: NLA HA Hann. 91 Tschirnitz I Acc. 183/95 Nr. 122.

Bild: Hannoverscher Soldat der Linien-Infanterie und Dragoner vom Cambridge Dragoner Regiment. Quelle: F. Schirmer, Celler Soldatenbuch. 

Planmäßig sollte der Übungsbetrieb bis zum 24. September 1855 andauern – tatsächlich endete er aber einen Tag später. Während das Artillerielager des Jahres 1855 sicherlich den Hochpunkt der militärischen Übungen auf der Allerheide darstellte, fanden im Bereich des alten Exerzierplatzes auch in den Folgejahren noch Übungen von Einheiten der Celler Garnison statt. 

Unklar ist indessen, ob die Übungen der Cambridge Dragoner um den 14. Juni 1866 die letzten Manöver auf dem Exerzierplatz gewesen sind. Im Nachgang der preußischen Annexion fand der einstige Exerzierplatz keine Erwähnung mehr – allerdings belegen zeitgenössische Quellen, dass die Übungsplätze in der Umgebung Celles durchaus auch noch von den preußischen Regimentern genutzt worden sind.[1]




[1] Schimmelpfeng, Geschichte des 2. Hannoverschen Infanterie-Regimants Nr. 77, 1913, S. 100.

Bild: Preußische Husaren üben bei Lachendorf. Quelle: Postkartenmotiv, um 1900, Archiv Altmann. 

Grundsätzlich erwiesen sich die Exerzierübungen im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht mehr als zeitgemäß. Die fortschreitenden technischen Entwicklungen auf dem Schlachtfeld, wie beispielsweise der zunehmende Einsatz von Artillerie, erforderten insbesondere die Anlage von Stellungen und Verschanzungen und führten somit letztlich zu einem Rückgang der klassischen Exerzierübungen. 

Der General der Infanterie, Emil von Conrady, hielt später in seinen Aufzeichnungen zur Geschichte des 2. Hannoverschen Infanterie-Regiments fest, „dass Vieles auf dem Exerzierplatz geübt wurde, was im Kriege nicht mehr anwendbar sei. Jeder erkannte aber auch, dass je mehr das eigentliche Gefecht zur Lockerung der taktischen Verbände aufforderte, desto fester die Exerzierdisziplin sein musste, um der Gefahr vollständiger Auflösung zu begegnen.“[1] Diese Aussage steht vermutlich im Einklang mit dem zeitgenössischen Wandel, den die Exerzierplätze damals erfuhren. 

Heute erinnert vor Ort so gut wie nichts mehr an den einstigen Exerzierplatz und ebenso wenig an das Stabsquartier der Artillerieübungen des Jahres 1855 bei Oppershausen. Die einstigen Flächen der Allerheide sind längst mit Kiefern bewachsen oder wurden in Ackerland umgewandelt. 



[1] Conrady, Geschichte des 2. Hannoverschen Infanterie-Regimants Nr. 77, 1892, S. 195.


Bild: Lage des alten Exerzierplatzes. Quelle: Messtischblatt 1899; Google Earth. 

Einzig die Wegführung und einige niedrige Erdwälle zeigen noch die Lage des alten Exerzierplatzes an. Eine rechteckige Verschanzung, die sich hart nördlich von Oppershausen befindet, mag ebenfalls auf die einstigen Manöver hindeuten.

Bild: Wallanlage nördlich von Oppershausen. Quelle: H. Altmann 2019. 


Bild: Wallanlage nördlich von Oppershausen. Quelle: H. Altmann 2019.  

Von den Begrenzungen des alten Exerzierplatzes ist so gut wie nichts mehr erkennbar. Der ehemalige Brunnenschacht im Südosten des Exerzierplatzes befand sich in etwa dort, wo heute der Radweg zwischen Lachendorf und Oppershausen verläuft. 

Bild: Ungefähre Lage des einstigen Brunnenschachtes. Quelle: H. Altmann 2019. 

Die Umgebung des einstigen Exerzierplatzes hat sich stark gewandelt. Die Flächen der ehemaligen Allerheide sind heute mit Kiefern bewachsen beziehungsweise in Ackerland umgewandelt worden. 

Bild: Blick in Richtung Lachendorf - der ehemalige Exerzierplatz befand sich links im Bild. Quelle: H. Altmann 2019. 

Mittlerweile ist Lachendorf um ein Vielfaches im Bereich der alten Allerheide gewachsen. heute grenzen die Außenbereiche des Gymnasiums bereits an den alten Exerzierplatz, der i der Landschaft fast völlig verschwunden ist. 

Bild: Gymnasium Lachendorf - Blick auf den ehemaligen Exerzierplatz. Quelle: H. Altmann 2017.  

Heute sind Wander- und Radwege ausgeschildert, die über den nördlichen Bereich des einstigen Exerzierplatzes verlaufen. In Richtung des alten Weges zwischen Celle und Ahnsbeck führten einst die Schusslinien - doch hieran erinnert quasi nichts mehr. 

Bild: Wegweiser zwischen Celle und Ahnsbeck. Quelle: H. Altmann 2019.   

Wie eine schnurgerade Linie zieht sich der "Alte Postweg" heute durch die Landschaft - kaum jemand weiß allerdings noch von den militärischen Manövern, die hier früher einmal abgehalten worden sind. 

Bild: Weg zwischen Celle und Ahnsbeck. Quelle: H. Altmann 2019.  

Begrenzt wurde der Exerzierplatz früher von Gräben und einer Reihe angepflanzter Birken. Relikte davon sind heute nur noch für aufmerksame Beobachter aufzufinden. 

Bild: Begrenzung des ehemaligen Exerzierplatzes. Quelle: H. Altmann 2019.  

Im Gelände selbst ist der Exerzierplatz heute mit Kiefernbewuchs bestanden. Selbst Ortskundige kämen wohl kaum auf die Idee, dass hier früher einmal Exerzierübungen der Hannoverschen Armee abgehalten wurden... 

Bild: Inneres des ehemaligen Exerzierplatzes. Quelle: H. Altmann 2019.  

Ohnehin fahren die Meisten vermutlich einfach am einstigen Übungsgelände vorbei. Die Straße zwischen Oppershausen und Lachendorf gibt heutzutage so gut wie keinen Aufschluss mehr darüber, dass sich hier einst ein militärisches Übungsgelände befand. 

Bild: Landstraße zwischen Oppershausen und Lachendorf - der ehemalige Exerzierplatz befand sich links der heutigen Straße. Quelle: H. Altmann 2019.  

Im Bereich des einstigen Stabslagers bei Oppershausen sind heute auch keine sichtbaren Spuren bzw. Relikte mehr erkennbar, die auf die historische Verwendung hindeuten könnten. 

Bild: Lage des ehemaligen Stabslagers bei Oppershausen heute. Quelle: H. Altmann 2019.  

Heute liegt das einstige Stabslager unmittelbar des Wirtschaftswegs, der von Oppershausen über die Schleuse nach Offensen führt. Die meisten fahren am einstigen Lagerstandort vorbei - ohne zu wissen, dass dieser Ort sogar von Georg V., dem letzten König von Hannover, besucht worden ist. 

Bild: Lage des ehemaligen Stabslagers bei Oppershausen heute. Quelle: H. Altmann 2019.   

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Umgebung Celles auf eine lange militärhistorische Vergangenheit zurückblickt. Hierfür stellten die verfügbaren Flächen rings um die einstige Garnisonsstadt eine maßgebliche Grundlage dar. 

Vor dem Hintergrund der heutigen Geländenutzung und Bebauung erscheint es kaum mehr vorstellbar, was sich einst auf den Flächen der Allerheide abgespielt hat. Heute sind diese Ereignisse nur noch durch wenige historische Quellen belegt. 

H. Altmann


Reaktionen:

1 Kommentar:

  1. Wieder mal ein toller Beitrag zu einem vergessenen Kulturlandschaftselement. Vielen Dank Hendrik.
    Eine Ergänzung: Im Buch "Papier aus Lachendorf seit 1538" von 2007 steht, wie es mit dem Exerzierplatz endgültig zu Ende ging:
    "Wie in der Celleschen Zeitung vom 6. September 1985 unter der Rubrik 'Damals-Aktuelles vor 100 Jahren' stand, wurde im Jahre 1885 'auch der große Exercierplatz in der Allerhaide zwischen Wienhausen und Lachendorf, auf dem schon die Hannoverschen Truppen jahrelang manövriert, versteigert. Der Käufer. Herr Fabrikbesitzer D. aus Lachendorf, erstand den 63 ha, 12 ar und 26 qm großen Raum für 8380 Mark".

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